Unsere Gehäuselagereinheiten kombinieren ein robustes Gehäuse mit einem passenden Lagereinsatz – fertig vormontiert und direkt einsatzbereit. Ob Sie eine Welle mit einem Stehlager fixieren oder eine Führung anflanschen müssen: Wir bieten Ihnen die passende Einheit.
Eine Welle zu lagern, erfordert normalerweise drei Dinge: Ein Lager, ein Gehäuse und eine Dichtung. Gehäuselagereinheiten vereinen all dies in einem einzigen, montagefertigen Bauteil. Das spart nicht nur Konstruktionsaufwand, sondern macht auch die Montage vor Ort extrem einfach.
Wir führen ein breites Sortiment an Bauformen der Premium-Marke SKF sowie wirtschaftliche und robuste Lösungen von JIB. Das Besondere an diesen Einheiten ist ihre Fehlertoleranz: Durch die sphärische (kugelige) Mantelfläche des Lagereinsatzes und die hohlkugelige Gehäusebohrung können sie statische Fluchtungsfehler der Welle zwanglos ausgleichen. Das verhindert Verspannungen schon beim Einbau.
Je nachdem, wie die Welle zur Befestigungsfläche steht, wählen Sie die passende Form:
1. Stehlagereinheiten (Die Aufrechten)
Der Klassiker. Das Gehäuse wird auf einer Fläche verschraubt, die parallel zur Welle verläuft.
2. Flanschlagereinheiten (Die Seitlichen)
Hier verläuft die Anschraubfläche senkrecht zur Welle. Ideal für Maschinenwände.
3. Spanngehäuseeinheiten (Die Beweglichen)
Diese Einheiten (Bauform T) besitzen Nuten an den Seiten, um in Führungsschienen montiert zu werden.
Die Umgebung entscheidet über das Material:
Wir unterscheiden zwei grundlegende Konstruktionsprinzipien:
A. Ungeteilte Gehäuse (Spannlagereinheiten)
Hier wird ein sogenanntes Spannlager (Y-Lager) in das Gehäuse eingesetzt. Diese Lager basieren auf Rillenkugellagern, haben aber einen verbreiterten Innenring zur einfachen Befestigung auf der Welle.
B. Geteilte Stehlagergehäuse (SNL / SNV)
Diese Gehäuse (meist für Pendelrollenlager) haben ein abnehmbares Oberteil ("Deckel").
Damit Ihre Einheit lange hält, bieten wir das passendes Zubehör:
Tipp zur Montage: Nutzen Sie für die Befestigung der Spannlager auf der Welle das richtige Werkzeuge (z.B. Innensechskantschlüssel mit Drehmoment), um die Madenschrauben sicher, aber nicht zu fest anzuziehen. Ein zu hohes Anzugsmoment kann den Innenring verformen.
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