Diese Riemen bieten höchste Kraftübertragung und Biegeflexibilität für kleine Scheibendurchmesser und hohe Drehzahlen. Sie zeichnen sich durch optimierte Wärmeabfuhr und eine hohe Leistungsdichte aus. Bei DEXIS Austria finden Sie diese Hochleistungsvariante für anspruchsvollste Antriebslösungen.
Während ummantelte Keilriemen primär für Standardanwendungen mit mittleren Belastungen ausgelegt sind, stellt die flankenoffene, formgezahnte Variante eine technologische Optimierung für Grenzbereiche dar. Wenn Bauraumrestriktionen, hohe Drehzahlen und thermische Lastspitzen aufeinandertreffen, bietet dieser Riementyp konstruktive Vorteile, die über herkömmliche Lösungen hinausgehen. Auf der DEXIS-Startseite finden Sie Informationen darüber, wie wir solche Hochleistungskomponenten in industrielle Instandhaltungskonzepte integrieren.
Der Verzicht auf die schützende Gewebeumhüllung ist eine gezielte konstruktive Entscheidung zur Maximierung des Reibwerts. Der Riemenunterbau besteht in der Regel aus einer polychloropren-basierten Elastomermischung, die mit quer zur Laufrichtung orientierten Fasern verstärkt ist. Diese Fasern stützen den Riemen in den Keilriemenscheiben ab und gewährleisten eine hohe Quersteifigkeit, die ein Verformen des Profils unter hoher radialer Last verhindert.
Der integrierte Zugstrang, meist aus dehnungsarmem Polyester oder für Extrembelastungen aus Aramid, sorgt dafür, dass die Längenstabilität über die gesamte Lebensdauer gewahrt bleibt. Dies reduziert den Wartungsaufwand durch seltener notwendige Nachspannvorgänge erheblich.
Ein wesentlicher technischer Vorzug der flankenoffenen Bauweise ist das optimierte Temperaturmanagement. Wärmeentwicklung ist die Hauptursache für vorzeitige Elastomer-Versprödung und den daraus resultierenden Flankenbruch.
Für die Spezifikation in der Antriebstechnik ist die Kenntnis der unterschiedlichen Leistungsprofile essenziell:
Die charakteristischen Einkerbungen auf der Riemenunterseite fungieren nicht als Mitnehmer (wie bei Zahnriemen), sondern dienen ausschließlich der Flexibilisierung des Querschnitts. In der modernen Maschinenkonstruktion ermöglicht dies extrem kompakte Bauweisen. Wo früher groß dimensionierte Riemenscheiben notwendig waren, um die Biegespannungen zu beherrschen, erlauben formgezahnte Riemen den Einsatz kleinerer Durchmesser bei gleichzeitig höheren Drehzahlen. Dies reduziert das Trägheitsmoment des Antriebsstrangs und spart Materialkosten beim Gehäusedesign.
Ein Wechsel von ummantelten auf flankenoffene Riemen ist in der Regel ohne Austausch der bestehenden Scheiben möglich und stellt oft die wirtschaftlichste Lösung bei thermischen Problemen oder hohem Schlupf dar.
Wir unterstützen Sie bei der detaillierten Analyse Ihrer Antriebslasten. Oft lässt sich durch den Einsatz dieser leistungsoptimierten Riemen die Anzahl der benötigten Stränge pro Antrieb reduzieren. Dies schont die Wellenlager durch verringerte Gesamtvorspannkräfte und vereinfacht die Lagerhaltung. Setzen Sie auf technische Präzision für einen störungsfreien und energieeffizienten Betrieb Ihrer Anlagen.
